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26.9.2015 -Herzblut für die Polizei (Kolumne für das Thuner Tagblatt)

Was halten Sie von Polizisten? Sehen Sie sie als Freund und Helfer, oder treiben Ihnen, wenn Sie einen Uniformierten sehen, wenig schmeichelhafte Bezeichnungen wie „Tschugger“ oder „Bulle“ durch den Kopf?

Wir hatten kürzlich Besuch bei uns zu Hause, eine Schweizer Familie, die in Kenia lebt. Der Vater erzählte uns eine Geschichte, darüber, wie sich in Nairobi eines Morgens unvermittelt ein Polizist in Uniform neben ihn setzte, seine Pistole zog und angelegentlich damit herumzuspielen begann. Er habe, so erwähnte der Polizist, leider noch nicht gefrühstückt. Unserem Freund, einem weitgereisten und lebenserfahrenen Mann, war sofort klar, was dieser Satz bedeutete, und er fragte widerwillig „Was kostet ein Frühstück?“. Worauf der Polizist nicht nur einen Preis nannte, sondern beiläufig hinzufügte, dass auch seine drei Kollegen, die gleich nebenan warten würden, leider noch nicht gefrühstückt hätten. Unser Freund zahlte vier Frühstücke und zog unbehelligt, aber mit ungutem Gefühl im Bauch von dannen.

Diese Geschichte hat mir die Augen geöffnet. Ich dachte immer, es sei normal, dass ich, wenn ich einem Polizeibeamten begegne, damit rechnen kann, dass dieser wohlwollend und fair mit mir umgeht, mehr noch: dass ich zwar Gefahr laufe, von ihm eine Geschwindigkeitsbusse aufgebrummt zu bekommen, wenn ich zu schnell fahre, aber dass ich im Notfall auf seine Hilfe und seinen Einsatz zählen kann. Jetzt weiss ich, dass diese Sicherheit und Selbstverständlichkeit ein Privileg ist.

Als Krimiautorin interessieren mich die Polizei und deren Methoden, das ist wenig verwunderlich. Verwunderlich ist für mich aber immer wieder, dass ich in meinen Recherchearbeiten regelmässig mit grosser Freundlichkeit und hohem Engagement von der Polizei unterstützt wurde – mehrere Polizeisprecher, der Chef der Berner Regionalfahnder und diverse Kadermitglieder verschiedener Fachbereiche sind und waren immer wieder unkompliziert bereit, mir ihre Zeit und ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Auch als Assistenzärztin auf der Akutpsychiatrie hatte ich häufig mit Polizeibeamten zu tun – und war überrascht und erfreut über ihren feinfühligen, wertschätzenden Umgang mit psychisch belasteten (und nicht immer sehr umgänglichen) Menschen.

Ich mag die Polizei. Ich fühle mich sicher, wenn ich Uniformierte sehe, und wenn ich auf der Autobahn einem Streifenwagen begegne, gehe ich womöglich ein kleines bisschen weg vom Gaspedal, aber bin doch froh, dass die Beamten ein Auge auf den Verkehr (und den Blödmann hinter mir, der drängelt und zu nah auffährt) werfen. Ich halte grosse Stücke auf die Männer und Frauen, die unregelmässige Arbeitszeiten, unerfreuliche Mitbürger und persönliche Risiken auf sich nehmen, um der Gesellschaft einen Dienst zu tun. Und ich bin dankbar, dass wir als Gesellschaft uns irgendwann in grauer Vergangenheit entschlossen haben, die Wahrung unserer Regeln und Gesetze in die Hände von Fachleuten zu legen, statt Faustrecht und Selbstjustiz walten zu lassen.

In der Nähe unseres Hauses ziehen jeweils vor und nach grösseren Fussballspielen in der Stockhorn-Arena Fan-Züge vorbei – meist gelöster Stimmung , häufig angeheitert, oft ziemlich laut, aber bisweilen auch bedrohlich oder ausfällig. Das Polizeiaufgebot, das für solche Spiele notwendig ist, ist zwar erschreckend gross, dennoch wirken die einzelnen Beamten angesichts der ihr gegenüberstehenden Menschenmenge verloren und verletzlich. Wann immer ich solche Situationen miterlebe, gilt mein Herzblut nicht den beteiligten Fussballclubs, sondern unserer Polizei.

 

17.9.2015 – Fehler

Kürzlich habe ich einen zweiseitigen Brief von einer Leserin bekommen, in dem sie metikulös sämtliche Fehler und Unstimmigkeiten aufzählte, die ihr in einem meiner Bücher aufgefallen waren, verbunden mit der Frage, wie man so ein Buch überhaupt veröffentlichen könne. Ich fand dieses Anliegen irgendwie amüsant: Darf man der Öffentlichkeit nichts zumuten, was nicht perfekt ist?

Ich bekenne ganz offen: Ich mache Fehler, ich habe Fehler. Haufenweise. Das lässt sich schwerlich verleugnen, auch (oder besonders) in meinen Büchern nicht. Ungeachtet all meiner Bemühungen werden Sie Druck- oder inhaltliche Fehler finden. Vielleicht werden Sie sich auch über meinen Schreibstil wundern oder meine Ideen eigenwillig finden. Das Lesen meiner Bücher (oder überhaupt jedes Buches) ist mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden: Was Sie lesen, kann Ihnen gefallen (oder nicht), kann Sie beschäftigen, freuen oder verärgern (oder nicht), kann in Ihren Augen richtig oder falsch, sympathisch oder unsympathisch, spannend oder langweilig sein. Lesen ist ein Abenteuer.

Und Schreiben auch. Jedes meiner Bücher besteht aus grob geschätzt einer halben Million Zeichen, einer halben Million Einzelteilen, aus denen ich etwas Ganzes mache, einer halben Million Möglichkeiten, beim Leser etwas auszulösen, zum Guten oder zum Bösen. Ich schreibe furchtbar gerne, es macht mich glücklich und frei. Was und wie ich schreibe, ist mit mir als Person verwoben, ob ich will oder nicht, mit einer Person, die eine subjektive Sichtweise, ein beschränktes Wissen und zudem Ecken und Kanten hat und alles andere als perfekt ist. Und auch nicht perfekt sein will.

Wenn mir also jemand vorwirft, dass ich Fehler mache, dann kann ich dem nur aus vollem Herzen zustimmen: Das ist absolut richtig! Ich finde es aber nicht besonders schlimm. Ich muss warnend darauf hinweisen, dass ich nicht in kalten Schweiss ausbrechen, hektisch in Wörterbüchern blättern und meine gesamte Existenz als Autorin und Mensch hinterfragen werde, wenn ich kritisiert werde. Freundliche, konstruktive Kritik würdige ich gerne, und ich habe schon viel von meinen Lesern (die, ich muss es zugeben, häufig schlauer und weitsichtiger sind als ich) gelernt. Aber egal, was kommt, nehme ich mir heraus, einfach weiterzumachen, zu schreiben, wie und was ich will, und das mit diebischem Vergnügen. Im Wissen darum, dass es Menschen gibt, denen das gefällt (und für deren Unterstützung und Freundlichkeit ich sehr, sehr dankbar bin), und andere, die nicht viel davon halten. Und das ist völlig in Ordnung so.

 

26.10.2014 – Zweinzelkämpfer

Das Autorenleben ist ja nicht gerade von höchster Geselligkeit geprägt. Ich hänge in Ausübung meiner Tätigkeit als Schriftstellerin mehrheitlich in beklagenswert unergonomischer Körperhaltung über meinem Laptop, in mein Innenleben vertieft, der Welt entschlossen den Rücken zukehrend, und die einzige Interaktion mit meiner Umwelt beschränkt sich während des Schreibprozesses üblicherweise auf ein laut geröhrtes „RUHE dahinten! Ich bin am Schreiben!!“. Gerade sozial ist das nicht.

Ein wenig besser ist es während des Phase des Recherchierens – da kann ich genussvoll und ungebremst meiner Neugier folgen und meine Nase in allerlei Dinge stecken, die mich grundsätzlich wenig angehen – und meist haben die Menschen, die mir mit Informationen dienen, noch Freude daran, mir helfen zu können! Ein Paradies! Denn auf diese Weise komme ich mit Menschen in Kontakt, die ich ansonsten womöglich nie kennengelernt hätte, lerne ungeheuer viel Spannendes und habe auf diesem Weg sogar  einige neue Freundschaften geschlossen. Aber das sind, gemessen an der Dauer des eigentlichen Schreibens, kurze Momente. Autoren sind Einzelkämpfer.

Sollte man meinen. Aber gerade heute Nachmittag fühlte ich mich eher als Teil einer lebendigen, tollen Seilschaft. Weshalb, mögen Sie sich fragen? Ganz einfach. Ich komme von einer ganz besonderen Lesung.

Heute Nachmittag durfte ich im Rahmen des „Literarischen Läset“ im Schloss Oberhofen (edle Umgebung, meine Güte!) gemeinsam mit Franziska Streun den „Mittagskrimi“ bestreiten. Und das hat einfach furchtbar Spass gemacht. Franziska Streun hat vor ungefähr einem halben Jahr ihr Buch „Mordfall Gyger – eine Spurensuche“ herausgegeben, das sich mit dem wahren Mordfall am damals 14-jährigen Beat Gyger beschäftigt, der vor vierzig Jahren Thun erschütterte und nie aufgeklärt wurde. Und mit dieser spannenden Autorin gemeinsam einen Anlass zu gestalten, die verschiedenen Stile und Genres und Themengebiete mit viel Humor und Freude gemeinsam beleuchten zu können, war schon etwas speziell Schönes. Denn so gerne ich allein auf der Bühne stehe und während meiner Lesungen die Zuhörer zum Lachen, Nachdenken und sich Gruseln verleite; zwei sind interessanter und vielschichtiger als eine.

Zu zweit macht es mehr Spass – das gilt auch für uns Autoren. Statt verbissen und mit im Zweifelsfall neidgrüner Gesichtsfarbe auf den fraglichen Erfolg der anderen zu schielen, ist es besser, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Franziska und ich haben auf jeden Fall vereinbart, dass wir nach Möglichkeit wieder zu zweit auftreten wollen. Als Zweinzelkämpfer. Hurra!

PS: JA, wir sind gemeinsam für Lesungen buchbar! Mit grosser Freude!

 

18.10.2014 – über die Relativität der Zeit

Gestern, spät abends im Zug auf der Rückfahrt nach Hause, hatte ich eine unheimliche Begegnung der dritten Art. Und zwar mit einer französischen Frauenzeitschrift für Kreative. Halb fasziniert, halb erschüttert blätterte ich mich durch die Seiten und las Artikel darüber, wie man die Baseballjacke oder den Kapuzenpullover des Partners mit Kreuzstich-Motiven besticken, mit Designer-Trinkröhrchen perfekt aussehenden Wandschmuck basteln oder filigrane Dekorationsblumen aus Randen zwecks Aufwertung herbstlicher Menus in Mauve und Schwarz herstellen kann. Und ich fühlte mich sehr, sehr klein.

Eine der meistgestellten Fragen an Lesungen, aber auch in Interviews ist: „Sie als Ärztin in Klinik und Praxis und Mutter zweier Kinder, wo nehmen Sie die Zeit zum Schreiben her?“ Und der Tonfall dieser Fragen ist häufig ungläubig- bewundernd. In diesen Momenten kringle ich mich innerlich vor Verlegenheit.

BITTE BEWUNDERN SIE MICH NICHT! Die Wahrheit ist: Ich bin kein hocheffizientes Leistungstier, keine perfekte Organisatorin, die lässig nebenher alles meistert, ein Werk von Schopenhauer in der einen, das Chanel-Nagellackfläschen in der anderen Hand. Mein Büro ähnelt mit seinen tektonischen Schichten von Papierkram, Erinnerungsstücken, Büchern und Teedosen einer freundlichen Müllhalde, mein Terminkalender würde explodieren, wenn nicht gutmütige und geduldige gute Geister (mein Mann, meine Eltern, meine Schwiegermutter und viele Freunde) meine groben Patzer in der Terminplanung wohlmeinend ausbügeln würden, und, es muss deutlich gesagt werden, ich kann keinen Kreuzstich, keinen Trinkröhrchen-Wandbehang und keine Dekorationsblumen bieten. Ich treibe kaum Sport, bin eine wirklich miese Hausfrau, lasse den Garten in fröhlichem Wildwuchs gedeihen und verliere die meisten Hinweiszettel aus Schule und Kindergarten meiner Kinder. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden, ich schaffe darin  nicht mehr als andere. Aber Zeit ist relativ, und alles ist eine Frage der Prioritäten. Dass ich neben meinen täglichen Aufgaben noch Bücher schreibe, hat einen sehr unedlen, sehr egoistischen Grund: Es ist wunderbar, und es macht mich glücklich. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als in eine neue Welt abzutauchen, die ich gerade erst erschaffen habe, Neues auszuprobieren, über die Stränge zu schlagen und mich dabei immer wieder neu zu erfinden. Beim Schreiben kann ich ganz ich selbst sein. Und ganz ehrlich: Wenn es mir nicht so leicht fallen würde, dann würde ich mich nicht dazu zwingen – weil ich im Innersten auch ein Faultier bin, das es gerne bequem hat.

Sie sehen: Ich habe ganz sicher keine Bewunderung verdient. Aber was mich freut, sind Rückmeldungen, Menschen, die Kontakt mit mir aufnehmen, mir berichten, was sie über meine Bücher denken, mir Gedankenanstösse geben. Das steigert mein Vergnügen am Schreiben. In dem Sinn: Herzlichen Dank an Sie alle, die mich unterstützen, mir neue Impulse geben, mich herausfordern und mich damit zwingen, etwas zu lernen. Sie alle tragen dazu bei, dass ich mich entwickle und nicht stehen bleibe.

 

18.9.2014 – Plädoyer für eine Zicke

Ich weiss nicht, ob Sie die Buchbesprechung gestern im „Bund“ gesehen haben (sonst finden Sie sie auf dieser Seite unter „Pressestimmen“) – der Artikel und die darin enthaltene Kritik haben mich zum Nachdenken angeregt und am Ende motiviert, einen Blog zu beginnen.

Kritik ist etwas sehr Wichtiges, und es ist meine Aufgabe als Mensch und Autorin, mich mit ihr auseinanderzusetzen. Kritik trägt auch zu meinem Profil bei – wer nicht polarisiert, bewegt nichts. Und ich habe noch sehr viel zu lernen – als Autorin und als Mensch. Doch diese eine Kritik hat mich besonders beschäftigt. Denn sie richtet sich nicht an mich, die Autorin, sondern an Kassandra, meine Protagonistin. Die Zicke.

Ich muss eingestehen, Kassandra geht mir bisweilen selbst auf die Nerven. Sie ist ungehobelt, und, meine Güte, dieses Temperament! Kann sie sich nicht ein wenig mässigen? Aber sie ist auf gewisse Weise mein Kind, und ich halte es, wie man es allgemein mit Kindern hält: Ich selbst darf mich lange und ausgedehnt über sie aufregen, aber niemand sonst!

Als Psychiaterin habe ich es immer wieder und immer mehr mit Menschen zu tun, die unter der schweren Last übersteigerter Selbstansprüche fast zusammenbrechen. Sie erwarten von sich, zu jeder Zeit perfekt zu funktionieren, stets zu lächeln, keine negativen Gefühle oder gar negatives Verhalten an den Tag zu legen. Der moderne Mensch soll ein perfekter Roboter sein, ohne Fehl und Tadel, effizient, leistungsfähig, angepasst. Auf keinen Fall darf er niedrige Instinkte zeigen oder stören. Und unter diesem Joch werden diese Menschen dann krank, entwickeln Selbstunsicherheit, Depressionen, Angst, Süchte, brennen aus. Mein Job ist es, mich rigoros zum Anwalt für mehr Menschlichkeit zu machen. Zum Geier – wir sind nicht als Roboter gebaut, also sollten wir aufhören, von uns Roboterverhalten zu erwarten. Wir sind Menschen, mit guten und schlechten Seiten, niemals perfekt, aber am Leben.

Und ich, ausgerechnet ich soll nun eine Protagonistin mit Edelmut erschreiben? Würdig, zurückhaltend, gemässigt? Den Teufel werde ich tun! Kassandra Bergen ist eine Zicke, und ich bin stolz darauf. Sie ist laut, oft selbstgerecht, bisweilen unfair und eifersüchtig, zudem nicht selten skrupellos, wenn es darum geht, ihre Ziele zu erreichen. Aber sie ist auch ungeheuer stark, entschlossen, engagiert, mit Herz und Seele bei einer Sache, für die sie bereit ist, Risiken einzugehen. Sie versagt regelmässig, manchmal als Ärztin, oft als Mensch. Aber sie rappelt sich wieder auf und bemüht sich, eine bessere Frau zu werden. Macht sie es perfekt? Aber keine Spur. Sie ist ein Mensch, mit Ecken und Kanten.

Kassandra ist nichts für Feingeister, das ist unbestritten. Sie entspricht keinem Ideal. Aber wissen Sie – wenn ich je in eine heikle Situation geraten sollte, wenn es brenzlig wird und Not am Mann ist, dann wünsche ich mir keine Feingeister um mich herum, sondern Menschen wie Kassandra – denn die wird zwar fluchen wie ein Kesselflicker, aber sie wird sich mit Klauen und Zähnen für die gerechte Sache einsetzen, ungeachtet, was es sie kostet. Ich finde, wir alle mögen eine Prise Kassandra vertragen.

Kurz: Ich stehe zu meiner Protagonistin, zu Kassandra, der Zicke. Ich tue es als Autorin, als Psychiaterin und als Mensch. Deshalb: Viva Kassandra!

 

4 Antworten auf Blog

  • Catherine sagt:

    Der Blog ist eine tolle Idee! Ka(ssandra) ist eine sehr sympathische Protagonistin eben weil sie einen starken Charakter hat, sowie Stärken und Schwächen, wie jeder von uns. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Engagement sind bewundernswert. Sie soll bleiben so wie sie ist und ich vermisse sie schon da die drei Bücher schon gelesen sind..

  • Esther Pauchard sagt:

    Liebe Catherine
    Herzlichen Dank für dieses Votum – von mir und Kassandra!

  • Hans Hoppeler sagt:

    Kassandra ist in ihrer unreflektierten, ehrlichen Naivitaet absolut ok. Ich liebe authentische Krimis – was immer das Milieu. Als Dein Anatomielehrer mag ich immerhin fuer den Nachdruck von „Jenseits der Rache“ anmerken, dass die Mehrzahl von Processus spinosus nicht Processi spinosi sondern Procesuus spinosi ist. Etwas was ich als ehemaliger Lateiner jedes Jahr zu dozieren pflege. Damit waere dann auch der Seitensprung anatomisch korrekt abgehandelt.

    • Esther Pauchard sagt:

      Lieber Hans
      Diese Schande! Und das mir als ebenfalls alter Lateinerin! Allerdings ist es nicht mal meiner Schwiegermutter aufgefallen, und die war Lateinlehrerin. Das mag mich vielleicht ein wenig exkulpieren (hier doch zumindest wieder ein Verweis auf ein Minimum an klassischer Bildung). Ich werde in Zukunft mein Bestes tun! Bis dahin: moritura te salutat!
      Herzlich
      Esther
      PS: zumindest war ich immer eine brave Studentin. Wenn ich nicht gerade Vorlesungen geschwänzt habe.

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